Kita und Co.

Besuch an Kita und Schule

 

Es war Anfang 2016 und ich bei Amazon in der Retour Abteilung beschäftigt. Ein Kumpel von mir war zu der Zeit an einer Förderschule als Erzieher für Kids mit den verschiedensten, teilweise sehr schlimmen Hintergründen und Handicaps. Es sollte mein erster Besuch an einer Schule werden. Wir kamen dort an und wurden herzlich zu einem selbst vorbereiteten Frühstück empfangen. Anschließend startete ich für die Kids den Vortrag über und mit Spinnen/Insekten.

Es dauerte nicht lange und aus den anderen Klassen standen plötzlich Schüler und Lehrer neben uns. Es war einfach toll. Doch das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss. Und wir hatten etwas ganz besonderes vorbereitet. Ich hatte es in der Firma geregelt, dass ich unser Auto randvoll mit Spielzeug für die Kids laden durfte. Spielzeug aus der Retoure, was vernichtet worden wäre. Die Kids wussten von nichts. Wir gingen ans Auto und ich sagte den Kids „jetzt darf sich jeder von Euch 1 Teil raus nehmen, ganz egal wie groß oder teuer das ist“. Was dann passiert ist hat mein Leben verändert.

Die Kinder waren so unglaublich glücklich. Ich beschloss auf der Heimfahrt, nun einen Tag weniger arbeiten zu gehen, damit ich montags immer in Kitas/Schulen kann. Ich änderte meinen Arbeitsvertrag auf Teilzeit. Weniger Geld – aber unglaublich viel Lebensqualität dazu gewonnen. Und dieses Erlebnis war ausschlaggebend, dass ich knapp 1,5 Jahre später meinen Job gekündigt habe. Inzwischen sind die Kita und Schulbesuche ein fester Bestandteil meines Lebens. Weit über 1000 Kids müssen es inzwischen gewesen sein. Es ist ein ganz wichtiges Erlebnis, was die Kinder für ihr ganzes Leben prägt. Mein Ziel ist es, dass die Kids wieder einen intensiveren Bezug zu Tieren, besonders Spinne und Co. zu bekommen. Im frühen Alter nehme ich den Kindern diese unbegründete Angst und so werden Phobien verhindert. Diese Kids werden als Erwachsene nicht kreichend auf den Stuhl springen, oder gar regungslos vor Angst sitzen bleiben, wenn sie eine Spinne sehen. Oder die unzähligen Anrufe jedes Jahr bei Feuerwehr und Polizei, wenn mal eine Ringelnatter gesichtet wurde, werden ebenfalls so minimiert. Meist beruht diese Angst auf äußerlichen Einflüssen, wie z.B. die Spinnenphobie der Mutter. Es wird sozusagen an die Kinder weiter gereicht.

Zusätzlich negativ wirken sich TV Formate wie Dschungelcamp usw. auf die Terraristik aus. Besonders Insekten/ Schnecken sind für Kinder eigentlich die idealen Haustiere. Sie benötigen wenig Platz, ein Minimum an Pflegeaufwand und Kosten und auch die kurze Lebensdauer stellt sicher, dass man nicht jahrelang ein Tier zu versorgen hat. Verantwortung für die Fürsorge eines Lebewesens kann hier optimal beigebracht werden, was viele Leute nicht bedenken. In meinen Vorträgen versuche ich zu zeigen dass es keineswegs gruselige Monster sind die einen sofort töten, sondern eher tolle Lebewesen die immer interessanter werden, je genauer man sie betrachtet. Meine Vorträge beginnen immer mit verschiedenen Modellen, Häutungen usw. und am Ende, wenn sich die Kids ruhig verhalten, zeige ich auch mal ein paar lebende Tiere, wie z.B. verschiedene Insekten, Schnecken, Karlchen die Königspython, oder Blümchen die Vogelspinne. Das sind von mir ausgesuchte, besonders ruhige Exemplare, mit Doppelgängern, um somit die nötige Ruhe dieser Lebewesen stets zu gewährleisten. Auch Feuerwehr & Polizei Besuche sind auf Anfrage möglich.

Bitte kontaktieren SIe mich einfach, wenn Sie Interesse an einem Vortrag von mir haben. Ich melde mich dann gerne . . .

LESUNG – Von Dschungelbuch und Spiderman

 

Spinnen und Reptilien haben in der Weltliteratur schon immer für das ganz besondere Abenteuer gestanden. Wer möchte nicht Superkräfte und beste Tarnung haben, die Wände hochklettern oder übers Wasser flitzen können.

In dieser Lesung gibt es daher Textauszüge aus verschiedenen Jahrzehnten der Literatur, vorgetragen von Martina Gonser; vermischt mit Fachwissen über die tatsächlichen Ursprünge der tierischen Fähigkeiten vom Fachmann Patrick Meyer.

Die beiden schaffen einen Spagat zwischen Genuss und Grusel; für die Literatur und einen artgerechten Umgang mit den Tieren, die sich viele als Haustier wünschen.

 

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